Mitarbeiterbeziehungen und Menschenrechte

Grundlage für das Miteinander im Konzern ist der Verhaltenskodex, in dem unsere Werte und Richtlinien verankert sind. Darin wenden wir uns klar und deutlich gegen jede Form von Zwangs- und Kinderarbeit, respektieren die Vereinigungsfreiheit unserer Mitarbeiter, das Recht auf Tarifverhandlungen auf Grundlage des jeweils geltenden Rechtssystems und treten Diskriminierung jedweder Art bei Einstellung und Beschäftigung entschieden entgegen.

Mit dem Verhaltenskodex für Lieferanten verpflichten wir unsere Geschäftspartner auf dieselben ethischen Werte und Ziele, die sie auch in ihrer gesamten Lieferkette umsetzen müssen.

Beide Verhaltenskodizes zusammen bilden unsere Menschenrechtsrichtlinie. Auf eine gesonderte Ausformulierung haben wir deshalb verzichtet.

Menschenrechte als Teil der Mitarbeiterbeziehungen

Wir beschäftigen Mitarbeiter in verschiedenen Regionen und aus unterschiedlichen Kulturen. Eine wesentliche Aufgabe ist es daher, ein gemeinsames Verständnis von Menschenrechten und fairen Arbeitsbedingungen zu schaffen. Von unseren Führungskräften erwarten wir, dass sie ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und einen offenen und respektvollen Umgang mit ihren Mitarbeitern pflegen. Darum ist der Verhaltenskodex Vertragsbestandteil der Arbeitsverträge für Führungskräfte.

Im Rahmen der Mitarbeiterbeziehungen ist das Employee Relations Forum (ER Forum) dafür verantwortlich, die Achtung der Menschenrechte im Konzern sicherzustellen.

Außerdem geben sie den lokalen Führungskräften Hilfestellung bei der Umsetzung im Alltag, indem sie zum Beispiel den Erfahrungsaustausch zwischen den lokalen Managern in den Divisionen fördern.

Austausch mit Mitarbeitervertretern

Neben dem Dialog mit Vorgesetzten und Managementvertretern nutzen unsere Beschäftigten auch Arbeitnehmerausschüsse, Betriebsräte, Gewerkschaften oder andere Gremien zur Vertretung ihrer Interessen.

Weltweit stehen über 70 Prozent unserer Mitarbeiter in einem Beschäftigungsverhältnis, das an Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge oder gesetzlich vorgeschriebene Gehaltssteigerungen gebunden ist.

Dialog auf europäischer Ebene

Als gemeinsames Gremium von Arbeitnehmer- und Managementvertretern aus 30 europäischen Ländern beraten das Deutsche Post DHL Forum (ein europäischer Betriebsrat kraft Vereinbarung) und seine Ausschüsse über die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns sowie Themen, die länderübergreifende Auswirkungen haben, etwa Organisationsveränderungen oder die Einführung neuer Arbeits- und Produktionsprozesse. Die Gewerkschaftsbündnisse UNI Global Union und European Transport Workers’ Federation haben die Möglichkeit, jeweils einen Repräsentanten zu den Vollversammlungen des Forums zu entsenden, die zweimal im Jahr unter Beteiligung unseres Personalvorstands stattfinden.

Internationaler Dialog

Auf globaler Ebene tauschen wir uns regelmäßig mit den internationalen Gewerkschaftsbündnissen UNI Global Union und International Transport Workers’ Federation aus. Im Mittelpunkt unserer Gespräche, die wir bereits seit mehr als zehn Jahren führen, stehen Mitarbeiterbeziehungsthemen von globaler Relevanz und ihre Bedeutung für den Konzern.

Austausch mit Sozialpartnern europäischer Postunternehmen

Als größter Postdienstleister in Europa ist Deutsche Post DHL Group Mitglied im Europäischen Ausschuss für Sozialen Dialog Post in Brüssel und hat seit Ende 2016 dort den Vorsitz. In diesem Gremium tauschen sich die Arbeitgeber und Gewerkschaftsvertreter im Postsektor der europäischen Mitgliedsstaaten über soziale Themen aus.

Gemeinsamen Werten verpflichtet

Der Bericht zur Unternehmensverantwortung 2017 gibt einen Überblick über die zentralen Handlungsfelder und aktuellen Aktivitäten von Deutsche Post DHL Group im Bereich der Corporate Responsibility.

Gemeinsamen Werten verpflichtet

Der Bericht zur Unternehmensverantwortung 2017 gibt einen Überblick über die zentralen Handlungsfelder und aktuellen Aktivitäten von Deutsche Post DHL Group im Bereich der Corporate Responsibility.