Respekt und Resultate

Speziell trainierte Personalexperten geben den lokalen Führungskräften Hilfestellung beim Aufbau guter Mitarbeiterbeziehungen. Denn Respekt und Wertschätzung am Arbeitsplatz sind für den Unternehmenserfolg wichtig.

Eine starke Unternehmenskultur entsteht nicht von selbst. Sie erfordert einen strategischen Ansatz, klar definierte ethische Standards und Mitarbeiter, die sich mit Leidenschaft dafür engagieren. Im Einklang mit unserem Ziel, Arbeitgeber erster Wahl zu werden, stärken wir das Bewusstsein und Know-how der Führungskräfte und geben ihnen Werkzeuge an die Hand, um gute Mitarbeiterbeziehungen im gesamten Konzern zu etablieren. Eduardo Batista, HR bei DHL Supply Chain Brasilien, hat das Konzerntraining „Building Great Employee Relations“ (BGER) in Deutschland absolviert und ist jetzt für das Rollout dieses Moduls in Lateinamerika verantwortlich.

Herr Batista, warum haben Sie das Training „Building Great Employee Relations“ absolviert?
BGER ist Teil der konzernweiten Certified-Initiative des Konzerns. Als Certified-Moderator bei DHL Supply Chain habe ich gelernt: Es ist wichtig, dass Führungskräfte einen engen Austausch mit ihren Teams pflegen und sich um ihre Anliegen kümmern. Das Thema gute Mitarbeiterbeziehungen war mir daher sehr vertraut. Außerdem bin ich ein großer Fan der Initiative. Das Certified-Training zeigt hervorragend auf, wie wir Mitarbeitern die Bedeutung ihrer Arbeit für den Konzern verdeutlichen können.

„Der Mensch steht stets im Vordergrund.“

Was ist für den Aufbau herausragender Mitarbeiterbeziehungen erforderlich?
Vor allem eine Unternehmenskultur, in der das Engagement und die Erfolge jedes einzelnen Mitarbeiters respektiert, geschätzt und gewürdigt werden. Respekt und Anerkennung am Arbeitsplatz sind für mich die Grundlagen unseres Geschäftserfolgs. Jeder Einzelne soll sich als Teil einer größeren Aufgabe fühlen und die Gewissheit haben, wesentlich zum Gesamterfolg des Konzerns beizutragen. Das Training unterstreicht die Rolle der Teamleiter. Die Verantwortung für gute Mitarbeiterbeziehungen liegt schließlich nicht nur bei den obersten Führungsebenen.

Wie verläuft das Rollout und wie ist die Resonanz?
Für mich als Moderator waren die regionalen Trainings zum Aufbau der Mitarbeiterbeziehungen im vergangenen Jahr eine tolle Erfahrung. In Brasilien haben wir in allen Unternehmensbereichen Trainings durchgeführt. Außerdem leite ich den Rollout-Prozess bei Supply Chain in Lateinamerika. Wir haben bereits eine umfassende Agenda für die gesamte Region. Das spornt mich an.  

Die Resonanz der teilnehmenden Führungskräfte ist sehr positiv. Wir stellen ihnen ein einzigartiges Forum zur Verfügung, in dem sie ihren Führungsansatz reflektieren und mit ihren Gruppen reale Fallbeispiele diskutieren können. Sie trainieren den Umgang mit den relevanten Werkzeugen, gewinnen aber auch ein besseres Verständnis für ihre eigene Rolle in den Mitarbeiterbeziehungen. Letztlich trainieren wir Führungspersönlichkeiten, die uns helfen, eine starke Unternehmenskultur zu schaffen.

Lateinamerika ist groß und vielfältig. Gibt es ein Universaltraining zu Mitarbeiterbeziehungen?
Selbstverständlich finden die Trainings in der lokalen Sprache statt, nehmen auf lokale Umgangsformen Rücksicht und werden auf die unterschiedlichen arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen der Länder abgestimmt. Außerdem sind die im Training genutzten Beispiele relevant für das Geschäft des jeweiligen Unternehmensbereichs, damit sich die Mitarbeiter mit den Inhalten identifizieren können.

Insgesamt aber ist das BGER-Training global ausgerichtet. Schwerpunkt ist die Vermittlung eines respektvollen Umgangs miteinander in allen Teilen des Konzerns. BGER thematisiert fünf zentrale Aspekte: Transparenz, Zuhören, konstruktiver Dialog, Compliance und Chancengleichheit. Im Fokus steht immer der Mensch mit seinem Bedürfnis nach Respekt und Anerkennung.

ERFOLGREICH DURCH VIELFALT

Der Bericht zur Unternehmensverantwortung 2018 betont, dass Vielfalt der Motor für Innovationskraft, Produktivität und Zukunftsfähigkeit ist.