07.11.2019, 11:00 MEZ

DHL und Hewlett Packard Enterprise optimieren gemeinsam den Rechnungsstellungsprozess

Die Lösung basiert auf Smart Contracts und Blockchain-Technologie und stellt eine effiziente Alternative zu Backend-Prozessen dar.

DHL ist überzeugt, dass die Blockchain-Technologie in diesem Bereich erhebliches Potenzial hat und beabsichtigt führend bei der Anwendung dieser Technologie zu werden.

  • DHL Global Forwarding und HPE kooperieren für mehr Transparenz und verbesserte Administrations- und Versandprozesse

Bonn - DHL Global Forwarding, der Luft- und Seefrachtspezialist von Deutsche Post DHL Group, und Hewlett Packard Enterprise (HPE) haben gemeinsam eine Blockchain-Lösung zur Optimierung der Zahlungsabwicklung für Logistikservices entwickelt. Die Lösung basiert auf Smart Contracts und Blockchain-Technologie und stellt eine effiziente Alternative zu oftmals aufwendigen und fehleranfälligen Backend-Prozessen dar. DHL ist überzeugt, dass die Blockchain-Technologie in diesem Bereich erhebliches Potenzial hat und beabsichtigt, durch den Einsatz der entwickelten Lösung in Zusammenarbeit mit Großkunden, führend bei der Anwendung dieser Technologie zu werden. Die wachsende Zahl der von DHL Global Forwarding entwickelten digitalen Lösungen und Dienstleistungen spiegelt die kürzlich vorgestellte neue Konzernstrategie "Strategy 2025 - Delivering excellence in a digital world" von Deutsche Post DHL Group wider.

"Blockchain und andere innovative Technologien können entscheidend dazu beitragen, Komplexität in globalen Lieferketten signifikant zu reduzieren", so Eugenius Otte, Head of Product Management, DHL Global Forwarding Niederlande. "Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit unserem langjährigen Kunden HPE, durch die wir sowohl die Servicequalität als auch die Produktivität nachhaltig steigern und zudem Einsparungen in der Lieferkette erzielen."

Die MVP-Lösung (Minimum Viable Product) verbindet seit dem 1. Juli verschiedene Geschäftsbereiche von HPE und DHL Global Forwarding für das Management von Einmalaufträgen. Unter einmaligen Aufträgen werden Versandaufträge verstanden, die zwar über das DHL-Netzwerk abgewickelt werden können, die aber nicht Bestandteil des Rahmenvertrags sind. Mit dem MVP sollen durch die Nutzung der inhärenten Funktionalität eines dezentralen Ledgers verschiedene Schwachstellen im Genehmigungsprozess beseitigt werden. Hierdurch wird der Genehmigungsprozess vereinfacht und die freigegebenen Versandangebote eindeutig identifiziert (Genehmigender, Genehmigungszeitpunkt) - vollständig und in unveränderlichen Datensätzen.

"Basierend auf den ersten Ergebnissen hat HPe eine Reihe von Vorteilen beobachtet, darunter eine hundertprozentige Fakturierungsgenauigkeit, Zahlung zu vereinbarten Konditionen sowie kürzere Zahlungsintervalle. Zudem ist eine händische Nachbearbeitung praktisch nicht mehr erforderlich", so Kim Masone, Vice President Global Logistics bei HPE.

Eine Überprüfung auf Korrektheit und Vollständigkeit von Sendungen bei der Zustellung ist ebenfalls nicht mehr notwendig, was eine deutliche Zeitersparnis für HPe und DHL mit sich bringt. Doch nicht nur die Freigabe von Versandangeboten wird erleichtert. Mit dem Einsatz des MVP erhält der Kunde zudem Einblick in die zu erwartenden Zahlungen, die Debitorenbuchhaltung wird optimiert und sämtliche Beteiligten profitieren von vollständiger Transparenz. Die Rechnungen werden unmittelbar nach Ausstellung des Zustellnachweises generiert und können zu den vertraglich vereinbarten Konditionen bezahlt werden.

"Wir sehen große Vorteile in der Nutzung dieses Tools und freuen uns darauf, es künftig auch bei weiteren außervertraglichen Geschäftstransaktionen weltweit einzusetzen", so Masone weiter.

David Stöppler

Themen: DHL Global Forwarding, DHL Freight

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