07.02.2019, 14:00 MEZ

10-jähriges Jubiläum: Deutsche Post DHL Group und UNDP bereiten Flughäfen gemeinsam auf den Katastrophenfall vor

Die Idee für das GARD-Programm geht auf die Erfahrungen mit der Krisenlogistik an Flughäfen in Katastrophengebieten zurück.

v.l.n.r.: Carl Schelfhaut, Kim Melville, Gilberto Castro, Chris Weeks, Paul Dowling

  • Bis heute wurden an mehr als 45 Flughäfen in 23 Ländern GARD-Workshops durchgeführt 
  • Mit der Einführung von GARD plus und dem Train the Facilitator GARD Workshop ist das Programm kontinuierlich erweitert worden

Bonn - Deutsche Post DHL Group (DPDHL Group) und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) feiern das zehnjährige Bestehen ihres erfolgreichen Get Airports Ready for Disaster (GARD) Programms. Im Katastrophenfall sind ein geschultes Team und ein maßgeschneiderter Maßnahmenplan unverzichtbar - deshalb führen das weltweit führende Logistikunternehmen DPDHL Group und UNDP in enger Zusammenarbeit mit den Flughafenverantwortlichen GARD-Workshops durch. Das GARD-Programm ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt worden und zu einer wichtigen Säule der internationalen Hilfsgemeinschaft geworden. Der Erfolg des Programms ist das Ergebnis der harten Arbeit und guten Zusammenarbeit vieler freiwilliger Helfer und Partner, die gemeinsam mehr als 45 Flughäfen in 23 Ländern auf den Ernstfall vorbereitet und das Flughafenpersonal in der Katastrophenbereitschaft geschult haben.

Die Idee für das GARD-Programm geht auf die Erfahrungen mit der Krisenlogistik an Flughäfen in Katastrophengebieten zurück. So wurde den Experten von UNDP und DPDHL Group zunehmend deutlich, dass die Katastrophenhilfe effektiver ist, wenn Flughäfen gut auf den Ernstfall vorbereitet sind. "Als globales Logistikunternehmen haben wir die Ressourcen, Fähigkeiten und Netzwerke, die im Nachgang einer Katastrophe Leben retten können", erläutert Chris Weeks, Leiter der Humanitären Angelegenheiten von DPDHL. "Wir zeigen den Verantwortlichen vor Ort, wie sie sich auf die große Anzahl eintreffender Hilfskräfte und Hilfsgüter vorbereiten können." 

DPDHL Group und UNDP bringen ihre komplementären Stärken in das Get Airports Ready for Disaster Programm ein. Sie organisieren gemeinsam mehrtägige Workshops, die zahlreiche Stakeholder an Flughäfen in katastrophenanfälligen Regionen zusammenbringen. "Wo Entwicklungsherausforderungen im Vordergrund stehen, fehlt es häufig an der Vision, Kompetenzen zu bündeln und individuelle Stärken bestmöglich einzusetzen", erklärt Patrick Gremillet, Partnership Advisor Disaster Risk Reduction bei UNDP. "Durch die Bündelung unserer Kompetenzen in starken Partnerschaften eröffnen wir enormes Potenzial für die Lösung komplexer Probleme."

DPDHL Group und UNDP haben in den vergangenen Jahren viel dazugelernt und ihren Ansatz kontinuierlich optimiert. Beispielsweise haben sie Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass GARD nachhaltig wirkt: 2012 wurde das GARD plus Format eingeführt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um einen Auffrischungskurs, der im Idealfall innerhalb von sechs Monaten nach dem ersten Workshop stattfindet. Das jüngste Beispiel für die Erweiterung des GARD-Programms ist der Train the Facilitator GARD Workshop. Dabei handelt es sich um eine fünftägige Schulung für lokale Experten, bei der diese lernen, wie sie ihre Flughäfen auf den Katastrophenfall vorbereiten können, und zu nationalen GARD Workshop-Leitern ausgebildet werden. Bislang sind an 45 Flughäfen in 23 Ländern GARD-Workshops durchgeführt worden. Zu diesen Ländern gehören: Armenien, die Dominikanische Republik, Ecuador, Kasachstan, Indien, Mauritius, Nepal, Panama und die Philippinen. 

"Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums dieser Partnerschaft prüfen wir weitere Ansätze für eine kontinuierliche Verbesserung unseres Programms. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit", sagt Ralf Dürrwang, Vice President Corporate Citizenship bei Deutsche Post DHL Group. "Außerdem hoffe ich, dass unser Erfolg noch mehr Unternehmen dazu inspirieren wird, selbst ähnliche öffentlich-private Partnerschaften einzugehen. Denn je mehr es uns gelingt, unsere Stärken zu bündeln, umso besser können wir dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen."

Hannah Braselmann

Themen: Corporate Responsibility, Flüchtlingsinitiative, Bonn-Themen

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