20.06.2016, 11:00 MESZ

"Menschen verbinden, Leben verbessern" - Deutsche Post DHL Group zieht Zwischenbilanz zum Engagement in der Flüchtlingshilfe

Mehr als 13.000 Mitarbeiter von Deutsche Post DHL Group engagierten sich bereits in über 650 Projekten.

In den ersten neun Monaten nach Start der Initiative wurden 100 Koordinatoren in den Niederlassungen des Konzerns aktiv.

  • Mehr als 13.000 Mitarbeiter von Deutsche Post DHL Group engagieren sich in der Flüchtlingshilfe in Deutschland
  • Rund 50 Flüchtlinge wurden bisher eingestellt, über 150 Flüchtlinge erhalten bereits durch Praktika eine Perspektive für die Integration auf den Arbeitsmarkt
  • Der Konzern wurde für sein Engagement mit dem renommierten 'World Post and Parcel'-Award sowie dem Deutschen CSR Preis ausgezeichnet

Bonn - Anlässlich des Weltflüchtlingstags 2016 zieht Deutsche Post DHL Group, der weltweit führende Post- und Logistikkonzern, eine Zwischenbilanz seiner Aktivitäten in der  Flüchtlingshilfe in Deutschland. Diese konzentrieren sich darauf, das gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiter zu stärken, Flüchtlingen eine berufliche Orientierung zu ermöglichen sowie Bund, Länder und Kommunen zu unterstützen, etwa durch Liegenschaften für Flüchtlingsunterkünfte oder die Bereitstellung von Personal für Verwaltungsaufgaben.

In den ersten neun Monaten nach Start der Initiative, die gemeinsam mit den Partnern SOS KinderdorfTeach First DeutschlandStiftung Lesen und Aktion Deutschland Hilft vorangetrieben wird, wurden 100 Koordinatoren in den Niederlassungen des Konzerns aktiv, die als Ansprechpartner für Flüchtlinge und Hilfsorganisationen fungieren. Mehr als 13.000 Mitarbeiter von Deutsche Post DHL Group engagierten sich bereits in über 650 Projekten, unter anderem durch die Organisation von Sachspenden, Unterstützung bei Spracherwerb und Behördengängen oder in der Gestaltung von Freizeitaktivitäten. Bisher konnten im Konzern über 150 Praktika an Flüchtlinge vermittelt werden, die perspektivisch zu Ausbildung und Arbeit führen sollen; rund 50 Flüchtlinge wurden bereits auf konkrete Arbeitsplätze eingestellt. Etwa 26.000 qm Liegenschaften wurden inzwischen den Kommunen  überlassen, etwa um Notunterkünfte oder Kleiderkammern einzurichten. Im Rahmen der Personalüberlassung wurden über 100 Mitarbeiter an Ministerien und Verwaltungen vermittelt, der Einsatz weiterer Kräfte ist in Vorbereitung. Darüber hinaus werden Verwaltungen auch im Rahmen der ehrenamtlichen Arbeit unterstützt. In Anerkennung der umfangreichen Aktivitäten erhielt der Konzern im Juni 2016 den renommierten 'World Post and Parcel'-Award in der Kategorie "Corporate Social Responsibility" und wurde bereits im Frühjahr des Jahres mit dem Deutschen CSR Preis ausgezeichnet.

Leitbild "Menschen verbinden, Leben verbessern"

 "Das Leitbild unserer Unternehmensstrategie ist 'Menschen verbinden, Leben verbessern' - als Post- und Logistikkonzern ebenso wie im Ehrenamt. Es erfüllt uns mit großem Stolz, dass sich bereits über 13.000 Mitarbeiter neben ihren anspruchsvollen Tätigkeiten im Beruf in der Flüchtlingshilfe in Deutschland engagieren und unser Leitbild so spürbar mit Leben füllen," sagt Christof Ehrhart, Direktor Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL Group.

Deutsche Post DHL Group verfügt seit Jahren über eine etablierte Infrastruktur zur Förderung ehrenamtlichen Engagements im Konzern. Eine wichtige Initiative ist der jährliche Global Volunteer Day, an dem 2015 mehr als 78.000 Mitarbeiter weltweit mit eigenen Projekten teilnahmen und über 260.000 Stunden in mehr als 2.000 Projekten investierten. Zudem unterhält der Konzern den "Living Responsibility Fund", mit dem ehrenamtliche Aktivitäten der Mitarbeiter vom Konzern finanziell gefördert werden. Ein interner Hilfsfond, "We help each other", speist sich zudem aus Spenden von Mitarbeitern für Mitarbeiter, die durch Naturkatastrophen in Not geraten sind.

Zudem engagiert sich der Konzern im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften in der Förderung von Bildungs- und Berufschancen sowie der Prävention und im Management von Naturkatastrophen. Die Wirksamkeit öffentlich-privater Partnerschaften im humanitären Bereich stellte der Konzern in dem jüngst gemeinsam mit den Vereinten Nationen veröffentlichten Bericht 'Combining Capabilities' heraus. Der Report zeigt anhand von Erfolgsbeispielen auf, wie derartige Partnerschaften in der Praxis funktionieren, welche Hindernisse sie überwinden müssen und was ihren langfristigen Erfolg ausmacht.