Modernisierung im Briefzentrum Stahnsdorf: Investition in neue Sortiertechnik zur Bewältigung des "Paketbooms"

Über das Briefzentrum Stahnsdorf versorgt die Deutsche Post seit 25 Jahren ihre Kund*innen im Postleitzahlenbereich 14 (Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Havelland, Brandenburg an der Havel und südwestlichen Stadtteile von Berlin) zuverlässig mit Briefsendungen. Das postalische Konsumverhalten der Menschen hat sich in den letzten Jahren jedoch deutlich gewandelt: Es werden immer weniger Briefe verschickt, dafür umso mehr Pakete, Päckchen und Warenpostsendungen. 

© Deutsche Post DHL Group | Jacqueline Berger (60) - arbeitet am Multiformatsorter: "Die Anlage funktioniert hervorragend und sie bedeutet eine enorme Entlastung. Ohne sie würden viele Maxibriefe und andere warentragende Sendungen händisch sortiert werden." Sie ist seit 25 Jahren bei der Deutschen Post.

Um die steigenden Sendungsmengen noch effektiver automatisiert bearbeiten zu können, hat die Deutsche Post in Stahnsdorf nun eine innovative Sortieranlage - den so genannten Multiformatsorter - in Betrieb genommen. Die Anlage sortiert kleinformatige Paketsendungen (z.B. Bücher, kleinere Ersatzteile, Handyhüllen etc.), die dank dieser Innovation nun im Briefnetz bearbeitet und vom Briefzusteller zugestellt werden können. Gleichzeitig ermöglicht der neue Sorter eine effiziente Bearbeitung der ebenfalls stark wachsenden warentragenden Briefsendungen, die vorher händisch bearbeitet werden mussten.

Markus Bergemann (22) - führt dem Multiformatsorter Sendungen zu. „Ich arbeite sehr gern hier und möchte eine Ausbildung zum Techniker hier im Briefzentrum beginnen“. Er ist seit 1,5 Jahren bei der Deutschen Post.

Das Briefzentrum im Südwesten Berlins gehört damit neben Nürnberg, Stuttgart, Hannover, Köln und Leipzig zu den bundesweit ersten Standorten, die bereits mit dieser neuen Technologie ausgerüstet sind. "Wir freuen uns sehr über unsere neue High-Tech-Anlage. Mit ihr modernisieren wir unsere Abläufe, sichern tarifgebundene, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Briefbereich und können auch weiterhin unsere hohe Qualität  in der  Brief- und Paketzustellung gewährleisten", sagt Lara Küchenthal, die seit 2019 das Stahnsdorfer Briefzentrum leitet. 

Mit dem Multiformatsorter werden pro Stunde rund 8.000 warentragende Sendungen mit einer Dicke von maximal 10 Zentimetern und einem Gewicht bis zu 2.000 Gramm bearbeitet. Darüber hinaus ermöglicht die automatisierte Bearbeitung auch eine verbesserte Sendungsnachverfolgung, wie beispielsweise bei Postwertzeichen mit dem neuen Datenmatrixcode. Die Investition in den neuen Multiformatsorter ist ein wesentlicher Teil der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, um angesichts des Strukturwandels vorhandene Synergien zwischen dem Brief- und Paketnetz noch intensiver zu nutzen und Sortierkapazitäten für warentragende Sendungen zu erweitern.

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