Als Kraftfahrer bei der Deutschen Post: Bock auf'n Bock

Jeden Tag ist Lulëzim Çelepija zwischen 100 und 250 Kilometern am Tag in Rheinhessen unterwegs. Immer mit seinem gelben Postlaster, denn er arbeitet als LKW-Fahrer bei der Deutschen Post und sorgt mit seinem 16-Tonner für einen reibungslosen Posttransport zwischen Postzentren, Zustellbasen und Zustellstützpunkten. Die Ver- und Entsorgung von Postfilialen und Paketshops zählt ebenso zu seinen Aufgaben wie die Abholung bei Weingütern.

© Deutsche Post DHL Group | Lulëzim Çelepija

Der 42-jährige arbeitet seit 2008 für das Unternehmen mit dem Posthorn und gehört dort zu einer besonders begehrten Berufsgruppe. "Einer der größten Ausbilder von Berufskraftfahrern war in der Vergangenheit die Bundeswehr, die aber kaum noch ausbildet. Das macht sich seit langem bemerkbar, insbesondere im Landverkehr. Daher wollen wir das Berufsbild des Kraftfahrers generell wieder attraktiver machen und bilden für unseren eigenen Bedarf auch Berufskraftfahrer aus. Dadurch sorgen wir für Nachwuchs an kompetenten Fahrern. Außerdem stellen wir regelmäßig Berufskraftfahrer ein", erklärt Jörg Bahls, Leiter der Postniederlassung Saarbrücken, zu der auch die Postzentren in und um Mainz organisatorisch gehören.

© Deutsche Post DHL Group | Auch die korrekte Sicherung der Ladung ist ein Beitrag zur Verkehrssicherheit: Lulëzim Çelepija, Kraftfahrer bei der Deutschen Post, weiß worauf es ankommt und prüft seine Fracht vor jeder Fahrt.

Postler & Trucker

Bevor Lulëzim Çelepija als Fahrer bei der Post angefangen hat, war er bereits zehn Jahre lang als Postzusteller unterwegs. Er kennt das Postgeschäft daher von der Pike auf. "Das ist auf jeden Fall ein Vorteil, weil man dadurch die betrieblichen Zusammenhänge besser versteht", erzählt er. Den Wechsel vom Zustellerfahrzeug in den großen LKW hat er nicht bereut: "Im Gegenteil! Das war die richtige Entscheidung und ich bin sehr froh darüber. Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß, meine Kollegen sind immer hilfsbereit und wir sind wirklich eine tolles Team", betont der gebürtige Albaner, der in Nieder-Olm zuhause ist. Und: "Dieser Beruf wurde mir gewissermaßen in die Wiege gelegt, denn bereits mein Vater war Kraftfahrer."

"Rücksicht nehmen"

Gefragt nach dem "Tag der Verkehrssicherheit", der immer am dritten Samstag im Juni (diesmal am 19. Juni) stattfindet, fallen vom Fahr-Profi immer wieder die Worte "Rücksicht nehmen". Das sei, so der Trucker in Postdiensten aus seiner Sicht das A und O im Straßenverkehr: "Ob auf der Autobahn, auf der Landstraße oder beim Einparken in den Innenstädten: Es ist immer ein Geben und Nehmen. Auch wenn jetzt wegen Corona und Homeoffice weniger Fahrzeuge unterwegs sind als normal, geht ohne Vorsicht und Rücksicht auf andere in Sachen Verkehrssicherheit gar nichts. Das ist meine persönliche Überzeugung aus der täglichen Fahrpraxis. Bei mir hat das jedenfalls bisher geklappt und ich bin bislang ohne Unfall durchgekommen. Glück gehabt!" 

Genau wissen, wann Feierabend ist

Für seine Zukunft wünscht er sich, dass er weiterhin unfallfrei durchkommt und gesund bleibt: "Ich bin stolz auf meinen Beruf und möchte noch möglichst lange für unser Unternehmen fahren, denn hier stimmen einfach die Rahmenbedingungen. Wir arbeiten in zwei Schichten, Früh- und Spätdienst, aber die Dienste sind so getaktet und durchgeplant, dass man genau weiß, wann man Feierabend hat, so dass man verlässlich planen und sich seine Zeit gut einteilen kann", sagt der Vater zweier Jungs. Eine Aussage, die Jörg Bahls gefällt, gerade weil er um die Bedeutung der Fahrer für die Postlogistik weiß: "Das Berufsbild des Kraftfahrers spielt wirklich eine entscheidende Rolle im postalischen Transportwesen und zukunftsträchtig ist es auch", so Bahls.

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