Investition in und für die Region

Mit der Investition in neue, moderne Zustellstützpunkte macht sich die Deutsche Post fit für das steigende Paketaufkommen. So sichert sie Qualität und Zuverlässigkeit der Zustellung, verbessert die Arbeitsbedingungen der Zustellerinnen und Zusteller und schafft, wie in Trittau, sichere Arbeitsplätze in der Region.

© Deutsche Post DHL Group / Marion Frahm | Freundliche und geräumige Arbeitsplätze im neuen Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Trittau Carl-Zeiss-Straße

"Dadurch, dass alles übersichtlicher ist, geht die Arbeit viel leichter von der Hand", beschreibt Nico Reinhardt die Vorteile des neuen Zustellstützpunkts (ZSP) in Trittau. Der Student der Wirtschaftspsychologie arbeitet 34 Stunden die Woche als Zusteller bei der Deutschen Post. Ein viertel Jahr war er noch am vorherigen Standort in der Otto-Hahn-Straße bis am 30. April die neue Immobilie in der Carl-Zeiss-Straße bezogen wurde. Entspannt belädt er an diesem Morgen seinen gelben Transporter. Jedes Postfahrzeug hat auf dem Parkplatz seinen eigenen Platz. Für die geplante hundertprozentige Umstellung auf das elektrisch angetriebene Zustellfahrzeug StreetScooter sind alle Parkplätze bereits mit einer entsprechenden Ladestation ausgestattet. 50 Mitarbeiter versorgen vom ZSP Trittau aus 35 Bezirke östlich der A1 von Steinburg im Norden bis Siek im Süden und Köthel im Osten - eine weitläufige Region mit vielen vereinzelten Höfen.

© Deutsche Post DHL Group / Marion Frahm | Betriebsleiterin Ivonne Ludwig (li.) und Standortleiterin Anja Finaske freuen sich, dass sie mit dem Zustellstützpunkt in Trittau bleiben konnten

Am alten Standort sah es ganz anders aus. "Die wenigen Stellplätze beim Gebäude waren schnell belegt. Wer später von seiner Tour zurückkam musste außerhalb des Geländes parken. Am nächsten Tag war der Weg dann wieder weit, um das Fahrzeuge für die neue Tour zu beladen," schildert Standortleiterin Anja Finaske die dortigen Gegebenheiten.  

Siebeneinhalb Jahre suchte die Deutsche Post nach einem alternativen Standort. "Wir haben uns im gesamten Einzugsbereich umgeschaut und sind froh, dass wir diese Immobilie gefunden haben und in Trittau bleiben können", sagt Ivonne Ludwig, für Trittau zuständige Betriebsleiterin der Deutschen Post in Norderstedt. Viele Zustellerinnen und Zusteller kommen direkt aus Trittau oder der Umgebung. Hier sind sie und ihre Familie verwurzelt. Der Standortwechsel bringt für sie weder längere Arbeitswege noch macht er einen Ortswechsel nötig.

Für die Zukunft gerüstet

In der Carl-Zeiss-Straße 2 hat die Deutsche Post die ideale Immobilie gefunden. "Die alte war nur halb so groß wie diese. Mit dem gestiegenen Paketaufkommen platze sie aus allen Nähten", berichtet Ludwig. Um Platz zu schaffen hatte der ZSP bereits die Paketzustellung in den Stützpunkt Ahrensburg ausgelagert. Nun konnten die Pakete wieder zurückgeholt und darüber hinaus zum 15. Juli zehn weitere Bezirke von Ahrensburg nach Trittau verlegt werden, damit auch dort mehr Platz ist.

Bundesweit verarbeitet die Deutsche Post rund fünf Millionen Pakete täglich - Tendenz steigend. Kleidung, Technik, Ersatzteile, Medikamente, Dokumente - immer öfter lassen sich Menschen schicken, was ihnen lieb und teuer ist. Durch die Investition in moderne Zustellstützpunkte will der Logistiker Nummer eins auch in Zukunft sicherstellen, dass unter immer anspruchsvolleren Rahmenbedingungen Qualität und Zuverlässigkeit der Zustellung stimmen. 

Die Enge, die ungünstigen räumlichen Verhältnisse am alten Standort - drei miteinander verbundene Säle mit Absätzen, niedrigen Decken und Säulen - hätten sich bisher zwar nicht auf die Zustellqualität ausgewirkt, berichtet Ludwig. Sie sei auch dort hervorragend gewesen. "Nun hat sich auch für die Belegschaft die Arbeitsplatzqualität verbessert."

Bis zum Einzug der Deutschen Post wurde die mehr als 1000 Quadratmeter große Halle in der Carl-Zeiss-Straße als Lagerfläche genutzt. Neu eingebaute Fenster versorgen nun den Raum mit hellem, freundlichen Tageslicht. Ergänzend dazu beleuchten spezielle Lampen die einzelnen Arbeitsbereiche. "Wir haben endlich Platz für Kommissionierkreise in der Paketsortierung. Die gab es vorher gar nicht", sagt Ludwig glücklich. An vier Endstellen kann das Paketzentrum Allermöhe die Pakete bereits vorsortieren, dadurch haben es die Zusteller bei der Feinsortierung auf die Bezirke deutlich einfacher.

Ein Extra für die Belegschaft

Besonders stolz ist Ivonne Ludwig auf die Sozialräume für die Mitarbeiter. Zustellerinnen und Zusteller haben separate Räume mit verschließbaren Spinden und sogar, bedingt durch die bisherige Nutzung der Immobilie, eigene Duschen. Dazu gibt es für alle eine moderne, gut ausgestattete Küche. Standortleiterin Anja Finaske hat ihr eigenes separates Büro, in dem auch noch genügend Platz für einen zweiten Schreibtisch ist, den Ivonne Ludwig bei ihren Stützpunktbesuchen nutzen kann.

"Die Zusammenarbeit ist nun wesentlich angenehmer. Man behindert sich nicht gegenseitig und jeder kann sich frei entfalten", freut sich Standortleiterin Anja Finaske. "Der Zustelljob an sich ist schon anstrengend, durch die Freiräume, die jeder nun hat, ist die Kommunikation und das Miteinander entspannter", bestätigt Zusteller Nico Reinhardt und begibt sich auf seine Tour nach Großensee.

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