25-jähriges Jubiläum der Paketzentren Börnicke und Rüdersdorf

Mehr Sendungen und kürzere Lieferzeiten für Berliner und Brandenburger Kunden

© Deutsche Post DHL Group | Die DHL Paketzentren in Börnicke und Rüdersdorf feiern in diesem Monat ihr 25-jähriges Jubiläum

Aus heutiger Sicht ist es logistisch kaum vorstellbar, dass in Deutschland bis Anfang der 90er Jahre Pakete und Päckchen noch getrennt voneinander befördert wurden. Dieses Modell hatte allerdings mit der neuen Generation von Paketzentren ausgedient. In den Jahren 1994 und 1995 wurde das alte Paketnetz mit bis dahin bundesweit über einhundert dezentralen Bearbeitungsstellen von 33 neuen Paketnetzen abgelöst. Frei nach dem Motto "Weniger ist oft mehr".

Zwei dieser Standorte gingen im Juli 1994 im nördlichen und östlichen Berliner Umland in Börnicke und Rüdersdorf ans Netz - und sorgen seitdem bei Berliner und Brandenburger Kunden für mehr Tempo beim Paketversand. Zwar spielte der Online-Handel vor 25 Jahren noch kaum eine Rolle, doch die Deutschen bestellten auch damals schon gern Bekleidung, Spielzeug und Technik aus dem Katalog. 1993 wurden bundesweit rund 670 Millionen Pakete verschickt - 2018 waren es bereits 1,5 Milliarden.

Rasantes Wachstum: Webshop statt Versandkatalog

Bis heute hat sich das Paketgeschäft radikal verändert. Mit zunehmender Verbreitung von Breitbandinternet ist auch die Konsumlaune der Nutzer gestiegen und Online-Shopping, die Bestellung mit nur einem Klick, zu einem Massenphänomen geworden. Heute wächst der Paketmarkt in Deutschland jährlich zwischen fünf und sieben Prozent. Damit laufen in Spitzenzeiten - wie zu Beispiel in der (Vor-) Weihnachtszeit - in Rüdersdorf und Börnicke in Summe täglich mehr als eine Million Päckchen und Pakete täglich übers Band. 

Der Niederlassungsleiter Paket Berlin, Steffen Hemme, schätzt die herausfordernde Entwicklung der letzten Jahre positiv ein. "Durch fortwährende Investitionen in neue Technik, Kapazitätserweiterungen und die engagierte Teamarbeit meiner Mitarbeiter ist es gelungen, mit unseren Standorten in Börnicke und Rüdersdorf ein dauerhaft leistungsfähiges Paketnetz für Berlin und Brandenburg zu betreiben - trotz sich schnell verändernder Rahmenbedingungen. Auch in den kommenden Jahren bleiben diese mit Sicherheit eine wichtige Säule unserer Paket-Infrastruktur in der Region."

Die Paketzentren sind mit dem boomenden E-Commerce-Handel kontinuierlich mitgewachsen. In Börnicke wurde die Sortiertechnik vor fünf Jahren umfassend modernisiert und ausgebaut. Ein Jahr später folgte Rüdersdorf. Beide Paketzentren können seitdem jeweils bis zu 32.000 Sendungen stündlich bearbeiten. Darüber hinaus entsteht in Ludwigsfelde momentan ein dritter Standort. Das geplante neue Mega-Paketzentrum südlich von Berlin wird künftig eines der leistungsfähigsten Paketzentren in Europa sein, in dem pro Stunde bis zu 50.000 Pakete bearbeitet werden können.

Kellergewölbe voller Wasser und Spinnen-Alarm

Markus Klapperich, Leiter des Rüdersdorfer Paketzentrums, weiß von besonderen Herausforderungen bei der Erweiterung des Hofgeländes vor drei Jahren zu berichten. "Wo heute das Paketzentrum steht, befand sich früher ein Zementwerk. Die Bauarbeiter entdeckten bei den Arbeiten ein Kellergewölbe - voll mit Regenwasser. Es dauerte zwei Tage den "Keller" leer zu pumpen, erst dann konnten die Arbeiten fortgesetzt werden". 

Auch der Leiter des Börnicker Paketzentrums, Sven Goerke, kann eine kuriose Anekdote beisteuern. "Wir mussten in der Nachverpackung einmal eine Vogelspinne suchen. Diese war getürmt, wurde aber von meinen Kollegen glücklicherweise kurze Zeit später auf dem Parkplatz gefunden." Sicher nicht die letzte Herausforderung, die den beiden mit ihren Teams noch bevorsteht.

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