Auch Hessen wählt Europa

Bundesweit beginnt der Versand der Wahlbenachrichtigungen für die Europawahl und die Briefwahl liegt im Trend. Rund ein Viertel der Wähler setzt bereits auf Briefwahl. Briefwahlunterlagen müssen rechtzeitigt angefordert und der Wahlbrief bis spätestens 23. Mai abgeschickt werden.

© Deutsche Post DHL Group | Haben auch in allen sieben hessischen Briefzentren Priorität: Postmitarbeiter von Kassel bis Darmstadt bearbeiten schnell und zuverlässig Briefwahlunterlagen und Wahlbriefe zur Europawahl 2019.

40 Jahre nach der ersten Europawahl können 60,8 Millionen wahlberechtigte Deutsche und 3,9 Millionen weitere Bürger der Europäischen Union in Deutschland am 26. Mai wieder das Europäische Parlament wählen. Immer mehr Wählerinnen und Wähler setzen dabei auf die Briefwahl als einfache Alternative zur Wahlurne. Derzeit beginnen die ersten Gemeinden mit dem Versand der Wahlbenachrichtigungen zur Europawahl. Auch in den sieben Briefzentren der Deutschen Post in Hessen hat die Beförderung der Briefwahlunterlagen und Wahlbriefe Priorität. Die Postmitarbeiter in den Briefzentren Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Kassel, Offenbach und Wiesbaden sorgen hessenweit nach hohen Qualitäts- und Datenschutzstandards für einen reibungslosen Ablauf der Briefwahl und unterstützen so den demokratischen Prozess.

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Der Bundeswahlleiter empfiehlt: "Briefwahlunterlagen frühzeitig beantragen"

Wer per Brief wählen möchte, muss einfach den entsprechenden Vordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ausfüllen und diesen dann an seine Gemeinde zurücksenden. Eine Begründungspflicht für die Briefwahl gibt es seit 2008 nicht mehr. Der Antrag auf Briefwahl kann auch vor Erhalt der Wahlbenachrichtigung persönlich oder schriftlich per E-Mail, Fax oder online bei der zuständigen Gemeinde gestellt werden. Der Bundeswahlleiter empfiehlt, die Briefwahlunterlagen so frühzeitig wie möglich zu beantragen und den Wahlbrief dann spätestens am dritten Werktag vor der Wahl abzusenden, um den rechtzeitigen Eingang am 26. Mai bis 18.00 Uhr sicherzustellen.

Deadline: 26. Mai, 18.00 Uhr

Die Vorzüge einer Briefwahl liegen klar auf der Hand: Man kann sich in Ruhe zu Hause mit den Kandidatenlisten vertraut machen, ohne Zeitdruck seine Entscheidung treffen und spart sich am Wahltag den Gang zum Wahllokal. Der Wahlsonntag im Mai kann für eigene Unternehmungen oder mit der Familie und Freunden ohne Einschränkungen verplant werden, denn man hat ja bereits vorher per Post gewählt. Bei der letzten Europawahl 2014 hatten 7,5 Millionen Deutsche und damit bereits 25,3 Prozent der Wähler diese Vorzüge erkannt. Dabei nutzten Frauen mit 28,5 Prozent die Briefwahl in größerem Umfang als Männer mit 25,6 Prozent (Quelle: Bundeswahlleiter).

110.000 Briefkästen stehen für Wahlbriefe bereit

Und so einfach funktioniert die Briefwahl: Etwa vier bis sechs Wochen vor der Europawahl erhalten die Wahlberechtigten ihre Wahlbenachrichtigungen. Auf dieser können die Empfänger durch Ankreuzen die Übersendung der Briefwahlunterlagen bei ihrer Gemeinde beantragen und erhalten dann ihre Briefwahlunterlagen zugeschickt. Diese bestehen aus einem Wahlschein, einem amtlichen Stimmzettel, einem blauen Stimmzettelumschlag und einem roten Wahlbriefumschlag. Zusätzlich erläutert ein beigefügtes Merkblatt noch einmal, wie die Unterlagen verschickt werden müssen, um gültig zu sein. Der fertige Wahlbrief  kann danach innerhalb Deutschlands unfrankiert (außerhalb Deutschlands ausreichend frankiert) in einen der 110.000  Briefkästen der Deutschen Post eingeworfen werden.

Weitere Informationen unter www.deutschepost.de/briefwahl und auf der Website des Bundeswahlleiters unter https://www.bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019/informationen-waehler/briefwahl.html#33ef253b-a547-4c24-aa72-d8f0345e5d7e

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