Gelebte Kollegialität

Mehr als eine halbe Million Menschen sind für die Deutsche Post DHL tätig. Das Unternehmen ist ein Arbeitgeber, der sich zu seiner Verantwortung gegenüber diesen Menschen bekennt. Wer für die Post arbeitet, hat eine hohe Arbeitsplatzsicherheit, wird gefördert und bekommt das gute Gefühl, gebraucht und wertgeschätzt zu werden. Das ist auch und gerade für Menschen wichtig, die aus Not nach Deutschland gekommen sind und sich hier zurechtfinden müssen - so wie Mamoun Allhussien.

© Deutsche Post DHL Group | Starkes Team: Karoline Deckers-Borkowski, Mamoun Allhussien und Niederlassungsleiter Hermann Wildenhues (v. li.)

Der Bürgerkrieg in Syrien war es, der den heute 32-Jährigen auf die Flucht aus seiner Heimat trieb und nach manchem Umweg in der Bundesrepublik ankommen ließ. Vor gut drei Jahren fand er am Niederrhein in Waldniel sein neues Zuhause. Für ihn war klar: In Deutschland leben, bedeutet auch in der Gesellschaft Fuß zu fassen und am Arbeitsleben teilzuhaben. Der erste Schritt: Spracherwerb. Mamoun Allhussien lernte schnell, legte die Sprachprüfungen B1 und B2 ab - und hatte damit die Grundlage geschaffen, um auch an einem deutschsprachigen Arbeitsplatz erfolgreich zu sein. Die Gelegenheit dazu bekam er bei der Niederlassung Düsseldorf der Deutschen Post DHL. Hier ist er einer von rund 7.000 Flüchtlingen, die im Dienst des Logistikriesen eine Perspektive jenseits von Gewalt und Krieg finden.

Nach einem Schnupperpraktikum ist Mamoun Allhussien als Verbundzusteller tätig. Er konnte schnell erleben, wie groß das Thema "Kollegialität" bei der Post geschrieben wird. Rückblickend schmunzelt er: "Trotz Sprachtest hatte ich zunächst Schwierigkeiten, die Umlaute richtig zu interpretieren. Dass ein ‚ü' im Namen ‚Müller' auch als ‚ue' geschrieben werden kann, hatte mir niemand erklärt, bis Karoline Deckers-Borkowski kam!" Sie war und ist Mamoun Alhussiens Ausbilderin und Kollegin in der Verbundzustellung. "Es war sofort zu sehen, mit wieviel Einsatz und Lernwillen Mamoun seine Arbeit erfüllte, welche Lücken er selbst erkannte und beheben wollte … und nicht zuletzt, wieviel positive Resonanz er bei unseren Postkunden hervorrief", erinnert sie sich. 

Heute ist Mamoun Alhussien als Springer in vier Bezirke in Waldniel unterwegs - teils mit dem Fahrrad, teils mit dem Auto. Er ist am Niederrhein angekommen - und gibt etwas zurück: "Ich habe Deutsch gelernt und viel Unterstützung erhalten. Jetzt gebe ich Arabisch-Unterricht für alle Nachbarn und Kollegen, die daran interessiert sind."

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