Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt informiert sich über erfolgreiche Flüchtlingsintegration und den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Niederlassung Magdeburg

Dr. Reiner Haseloff besuchte am 23. Januar 2019 die Niederlassung der Deutschen Post in Osterweddingen (Bördekreis) unweit von Magdeburg. Das Unternehmen ist mit insgesamt rund 5.100 Beschäftigten an diesem und einem weiteren Standort in Hohenthurm bei Halle der zweitgrößte Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt. Darüber hinaus engagiert sich der Konzern im Bereich der Flüchtlingshilfe und -integration und zählt zu den Vorreitern im Bereich der Elektromobilität. 

© Deutsche Post DHL Group | Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff bei einer Testfahrt mit dem posteigenen StreetScooter in der Niederlassung Magdeburg

"Die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt ist eine Grundvoraussetzung für gelungene Integration und gesellschaftliche Teilhabe. Seit 2015 engagiert sich die Deutsche Post DHL Group deutschlandweit mit Hilfs- und Integrationsprojekten - und hier in der Region Magdeburg können wir ebenfalls sehr stolze Erfolge vorweisen", erklärte der Niederlassungsleiter Ingo Kutsch zum Auftakt des Besuches.

Schwerpunkt des Engagements sind Projekte und Programme, die den Spracherwerb fördern, Geflüchtete bei der beruflichen Orientierung unterstützen und ihnen erste Arbeitserfahrungen ermöglichen. Mit vielfältigen Maßnahmen, unter anderem Bewerbungstrainings, Mentoring-Programmen, Praktikumsangeboten und Sprachkursen bereitet der Konzern Geflüchtete auf das Berufsleben vor und bietet Perspektiven für eine künftige Beschäftigung. Die Niederlassung BRIEF Magdeburg unterstützt das Projekt Flüchtlingshilfe in erster Linie durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, Durchführung von Praktika, Einstellung von Flüchtlingen als Mitarbeiter und der Unterstützung der lokalen Vernetzung. Aktuell sind in der Niederlassung bereits 157 Mitarbeiter mit Migrationshintergrund aus Syrien, Eritrea, Irak, Afghanistan und Äthiopien beschäftigt. Das sind gut 10 Prozent der Gesamtbelegschaft. Die Geflüchteten arbeiten im Brief- oder Paketzentrum und darüber hinaus auch im Bereich der Brief- und Paketzustellung. Der Ministerpräsident Dr. Haseloff nutze vor Ort die Gelegenheit, sich in persönlichen Gesprächen intensiv mit dem Flüchtlingskoordinator und den Mitarbeitern zu den gewonnenen Erfahrungen, aber auch möglichen Hindernissen bei der gesellschaftlichen Integration der Geflüchteten auszutauschen. 

Im Anschluss präsentiert das Unternehmen einen so genannten "StreetScooter". Dieses zukunftsweisende Elektroauto wurde von der Deutsche Post DHL Group zusammen mit der StreetScooter GmbH und Instituten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen speziell für die Anforderungen in der Brief- und Paketzustellung entwickelt. Der erste Prototyp wurde 2012 in verschiedenen Workshops gemeinsam mit Postzustellern in der Praxis getestet und hat sich in puncto Ausstattung, Ladekapazität und Sicherheitsstandards als geeignet erwiesen. 

In Sachsen-Anhalt wurden im April 2016 die ersten 21 dieser Elektrofahrzeuge im Großraum Halle ausgeliefert. Aktuell sind nunmehr 340 StreetScooter zwischen Seehausen und Zeitz in der Brief- und Paketzustellung im Einsatz. In den kommenden Monaten wird die umweltfreundliche Fahrzeugflotte auch in Sachsen-Anhalt noch weiter ausgebaut. Bei einer kurzen Probefahrt über das Postgelände konnte sich Dr. Haseloff selbst von den Vorteilen des E-Fahrzeugs überzeugen. "Es hat riesigen Spaß gemacht, mit dem StreetScooter zu fahren. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch die Postzusteller gern mit dieser neuen Antriebstechnik unterwegs sind. Das ist es, was wir in unseren Städten und auch im ländlichen Bereich brauchen. Da können sich andere an der Deutschen Post orientieren", sagte der Ministerpräsident im Anschluss.

Elektrofahrzeuge eignen sich insbesondere für Fahrten mit ausgeprägtem Start-Stopp-Verkehr. Durch die fast vollständige Emissionsfreiheit von Schadstoffen und Lärm sind die Autos extrem umweltfreundlich. Die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen macht die Tests und den Einsatz von Fahrzeugen mit Elektro-Antrieben zu einer zukunftsweisenden Investition. Aktuell sind deutschlandweit rund 9.000 StreetScooter im Einsatz. 

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