Sicher verpackt, rechtzeitig verschickt: Alles rund um den Weihnachtsversand

Wann müssen Pakete spätestens bei der Post sein, damit sie an Heiligabend unter dem Christbaum liegen? Wie wird Zerbrechliches am besten verpackt? Die wichtigsten Antworten zum Weihnachtsversand.

© Deutsche Post DHL Group | Von wegen besinnliche Zeit: Vor dem Fest wird es meistens stressig. Wer ein paar Tipps beachtet, kann zumindest den Weihnachtsversand entspannt angehen.

Vor Weihnachten herrscht bei der Deutschen Post Hochbetrieb. Der Onlinehandel boomt und viele senden Grüße und Geschenke an ihre Lieben in der Ferne. Mit diesen Tipps rund um den Weihnachtsversand kommt alles sicher und pünktlich zum Fest an.

© Deutsche Post DHL Group | Weihnachtspakete entspannt verschicken: Um Schlange stehen in der Filiale zu vermeiden, können Kunden auch eine unserer zahlreichen DHL Packstationen benutzen - und das meist rund um die Uhr.

Wichtige Termine

Damit Pakete oder Päckchen auf jeden Fall pünktlich zu Weihnachten ankommen, müssen sie rechtzeitig abgeschickt werden. Wer seine Weihnachtspakete über eine Postfiliale, einen Paketshop oder die DHL Packstation verschickt, sollte das bis zum 20. Dezember um 18 Uhr erledigt haben. Kunden, die eine Postbankfiliale nutzen, haben ein kleines bisschen mehr Zeit: Pakete, die dort bis zum 21. Dezember um 10 Uhr aufgegeben werden, kommen in der Regel bis zum 24. Dezember bei ihrem Empfänger an. Vorausgesetzt ist in beiden Fällen, dass dieser in Deutschland lebt: Internationale Sendungen mussten je nach Land und Tarif bereits Anfang bis Mitte Dezember aufgegeben werden, damit sie bis Heiligabend ankommen. Für die Briefpost gelten eigene Termine: Innerdeutsche Weihnachtskarten und -briefe müssen spätestens am 21. Dezember vor der letzten Briefkastenleerung eingeworfen werden, damit sie bis Heiligabend ankommen. 

Die richtige Verpackung

Nicht nur zu Weihnachten gilt es beim Packen von Paketen ein paar Dinge zu beachten. Schließlich soll ja alles heil beim Empfänger ankommen - und das mit möglichst wenig Müll. Bei der Wahl eines Kartons sollte darauf geachtet werden, dass er ausreichend Platz zum Polstern bietet und dabei so klein wie möglich ist, damit das Versandgut nicht zu viel Spiel hat und keine Hohlräume entstehen, an denen der Karton eingedrückt werden könnte. Werden mehrere Gegenstände verpackt, ist es besonders wichtig, dass sie einzeln gepolstert werden und sich nicht berühren. Schwere Gegenstände gehören außerdem nach unten, leichte nach oben. Zum Polstern eignet sich für Leichtes am besten Luftpolsterfolie. Speziell für schwere Gegenstände gibt es geknautschtes Kraftpapier, das Erschütterungen besonders gut abfängt. Breites Paketklebeband sorgt dafür, dass sich während des Transports nichts öffnen kann. Ist alles gut verpackt, wird das Versandetikett aufgeklebt. Es gehört auf die größte Seite des Pakets und muss so angebracht werden, dass es gut sichtbar ist und etwaige Barcodes nicht geknickt oder verdeckt sind.

Pakete versenden und empfangen

Nicht nur für die Mitarbeiter der Deutschen Post, auch für die Kunden ist die Zeit vor Weihnachten teils eine Prüfung: Im Hochbetrieb sind die Wartezeiten in den Filialen oft länger. Doch um Pakete aufzugeben oder zu empfangen, muss man nicht immer in die Postfiliale gehen: Möglich ist das zum Beispiel auch in den DHL Paketshops oder 24 Stunden am Tag in der DHL Packstation. Mit dem DHL Wunschpaket ist es zudem auch möglich, einen festen Wunschort, einen Wunschtag und eine präferierte Uhrzeit für den Empfang des Paketes anzugeben.   

Wer das Schlange stehen vermeiden will, sollte sich also nach solchen Alternativen in seiner Nachbarschaft umsehen - am einfachsten geht das online unter www.postfinder.de.

Hochbetrieb: Der Weihnachtsversand 2018

In den Wochen vor dem Fest, der Starkverkehrszeit, steigen die Sendungsmengen bei der Deutschen Post und DHL kontinuierlich bis auf das Doppelte der üblichen Mengen und mehr. 2018 rechnet die Deutsche Post damit, dass noch einmal zehn Prozent mehr Pakete versendet werden als im Vorjahr, das entspricht mehr als elf Millionen Paketsendungen täglich. Auch die Zahl der klassischen Briefsendungen verdoppelt sich vor Weihnachten. 2018 wird die Menge der Briefe und Postkarten, die in den Tagen vor dem Fest zugestellt werden, auf bis zu 65 Millionen Briefsendungen täglich steigen. 

Um diese Mengen bewältigen zu können, kommen 12.000 zusätzliche Zustellfahrzeuge zum Einsatz. Außerdem stellt Deutsche Post DHL Group in der Weihnachtssaison rund 10.000 Aushilfskräfte ein, die meisten davon in der Sortierung und der Zustellung von Paketen, aber auch in der Briefsortierung und -zustellung werden zusätzliche Mitarbeiter beschäftigt. Alle Aushilfskräfte werden selbstverständlich nach Tarif bezahlt. 

Übrigens: Weil es manchmal auch kurzfristig noch Bedarf gibt, kann es sich selbst im Dezember noch lohnen, sich zu bewerben. Offene Stellen, Bewerbungsmöglichkeiten und Informationen finden Interessierte unter https://de.dpdhl.jobs/werde-einer-von-uns.

Deutsche Post DHL Group
Pressestelle Süd
Arnulfstr. 195
80634 München

Tel.: (089) 16398-9898
Fax: (089) 16398-9803

Twitter: @dpdhl_muc