Die rechte Hand des Christkinds

"An das Christkind, 51777 Engelskirchen": Diese Adresse findet sich jetzt auf immer mehr Briefen. Kinder schicken sie an das Himmelswesen und erhalten dann eine ganz individuelle Antwort. Das bedeutet viel Arbeit, die auch mit überirdischen Leistungen nicht vom Christkind allein bewältigt werden kann. Deshalb setzt es auf Helferinnen wie Birgit Müller.

© Deutsche Post DHL Group | Seit 1991 bekommt das Christkind Unterstützung aus Engelskirchen.

"Rund 130.000 Briefe beantworten wir in der Christkindpostfiliale alljährlich", freut sich Birgit Müller. Jeder einzelne wird geöffnet und gelesen. "Und die Antwortbriefe vom Christkind sind besonders liebevoll und weihnachtlich gestaltetet. Jeder Brief enthält auch eine kleine Überraschung, zum Beispiel einen Bastelvorschlag oder ein Weihnachtsrezept.", sagt sie.

© Deutsche Post DHL Group | Aus der ganzen Welt schreiben die Kinder an das Christkind, sogar aus dem Fernen Osten.

Aus der ganzen Welt schreiben die Kinder an das Christkind, sogar aus dem Fernen Osten. In den Briefen finden sich die unterschiedlichsten Wünsche. Natürlich sind es auch materielle Wünsche, aber eben auch viele, die überraschende Sorgen offenbaren. "Ich staune immer wieder, wenn Kinder sich eine gesunde Umwelt wünschen, weniger Armut - und natürlich 'Friede auf Erden', also weniger Krieg", sagt Birgit Müller.

Seit 1991 ist sie für das Christkind im Einsatz. "Los ging die Christkind-Post aber schon 1985", sagt sie. "Mein Mann war bei der Post in Engelskirchen beschäftigt und alljährlich zur Weihnachtszeit wunderten er und seine Kollegen sich über Briefe, die an das Christkind adressiert waren. Eigentlich natürlich kaum überraschend - denn wo die Engel wohnen, vermuten Kinder natürlich auch das Christkind." Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Post nahmen sich dieser Briefe an und beantworteten sie. Aber es wurden immer mehr Weihnachtsschreiben und deshalb entschloss sich die Deutsche Post, dem Himmelswesen eine eigene Filiale einzurichten.

Die meisten Briefe schreiben Grundschulkinder, aber auch ältere Kinder. Viele Schreiben sind bunt und aufwendig gestaltet und dekoriert. Kindergartenkinder setzen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Briefe auf, für die ganz Kleinen schreiben Oma und Opa ... und das älteste Kind war stattliche 99 Jahre alt. "Das war eine alte Dame, die dem Christkind sogar ein Paar Babysocken gestrickt und mitgeschickt hatte. Sie hat darum gebeten, dass diese an ein bedürftiges Kind weitergeleitet werden. Das haben wir natürlich besonders gerne gemacht", bestätigt Birgit Müller. 

An alle Kinder, die ihren Brief vom Christkind pünktlich zum Heiligen Abend empfangen und unter dem Weihnachtsbaum öffnen möchten, hat Birgit Müller noch eine Bitte: "Schickt eure Briefe und Wunschzettel bitte bis zum 21. Dezember ab, damit das Christkind und wir sie noch pünktlich beantworten können!"

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