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Deutsche Post ermöglicht allen Bewerbern einen Schnuppertag, an dem sie prüfen können, ob ihnen die Aufgabe, das Team und das Unternehmen liegen. Cruz Alberto Botto Marroquin hat sich noch am selben Tag für den zukunftssicheren Arbeitgeber und das bunt gemischte Team in Hamburg-Altona entschieden.

© Deutsche Post DHL Group/ Marion Frahm | An der Seite des erfahrenen Zustellers Joffre Zambrano (re.) absolviert Cruz Alberto Botto Marroquin seine zweiwöchige Einweisung.

Die Unterweisung lässt sich Dennis Vondran nicht nehmen. Dem Leiter des DHL-Delivery-Depots in Hamburg-Altona ist es wichtig, die frischgebackenen Teammitglieder persönlich zu motivieren und ihnen den Spirit von DHL mit auf den Weg zu geben: "Der gesamte Erfolg des Unternehmens hängt von Ihnen ab", erklärt er den sechs "Neuen".

Jeden Tag transportieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Post durchschnittlich 59 Millionen Briefe und 4,6 Millionen Pakete zuverlässig zu den Empfängern. Ermöglicht wird dies durch ein eingespieltes Team und eine enorme Leistung jedes Einzelnen. Um auch im bevorstehenden Starkverkehr das Volumen und die gewohnte Qualität sicherstellen zu können, hat Deutsche Post  bereits im August mit dem Recruiting neuer Arbeitskräfte begonnen. Jeder ist willkommen - unabhängig von Alter, Erfahrung, Geschlecht, Bildung oder Herkunft.

© Deutsche Post DHL Group/ Marion Frahm | Dennis Vondran, Depotleiter, (oben re.), und die neuen im DHL-Delivery-Team in Altona: obere Reihe von li. Cruz Alberto Botto Marroquin, Antonio Gomes Nicolau, Adrian Schnoewitz, Reihe vorne von li.: Antonio Mendes, Adrian Apostol, Wares Rahimi.

Erst einmal in den Arbeitstag hineinschnuppern

Der Guatemalteke Cruz Alberto Botto Marroquin weiß, was ihn in seinem neuen Job bei DHL erwartet. Wie die anderen, neuen Kollegen Adrian Apostol, Antonio Mendes, Antonio Gomes Nicolau, Wares Rahimi und Adrian Schnoewitz, die sich mit ihm im Büro des Chefs befinden, hat auch er einen Schnuppertag bei DHL-Delivery absolviert. "Ich bin gleich sechs Stunden mit einem Zusteller unterwegs gewesen", erklärt Botto.

Der 35-Jährige ist seit 2011 in Deutschland. Während seine Frau in Vollzeit arbeitet, hat er sich die ersten Jahre um die beiden kleinen Kinder gekümmert, in Minijobs gearbeitet und Integrationskurse bis zum Level B2 besucht. Inzwischen sind die Kinder etwas größer und die Kita ist auf acht Stunden verlängert. In seiner Heimat Guatemala hat Botto Wirtschaftsingenieurwesen studiert, dennoch hat er für sich entschieden: "Wenn sich in dem Bereich nichts machen lässt, muss ich etwas anderes arbeiten." Im Internet ist ihm die Stellenausschreibung der Deutschen Post DHL aufgefallen, und er hat sich gleich ganz unkompliziert online beworben. Schon nach kurzer Zeit hatte er die Einladung, zu einem Schnuppertag vorbeizukommen.

Zweiwöchige Einweisungsphase

Schnuppertage bei DHL-Delivery sind mehr als ein gegenseitiges Kennenlernen. "Die Bewerber sollen sich einen eigenen Eindruck von ihrer zukünftigen Arbeit machen können", erklärt Vondran. An der Seite des erfahrenen Zustellers Joffre Zambrano belieferte Botto Stresemann- und Budapester Straße, Sternschanze und einen kleinen Teil der Reeperbahn - ein Bezirk mit viel befahrenen Straßen und schwierigen Parkmöglichkeiten. Der Ecuadorianer hat ihm alles in seiner Muttersprache Spanisch erklärt, beispielsweise an welchem Tag die meisten Pakete kommen, was eine Wunschzustellung ist, wie das Fahrzeug am sinnvollsten beladen wird. Auch in der zweiwöchigen Einweisungsphase werden die Beiden zusammenarbeiten. "Es erleichtert den Einstieg sehr, wenn Erklärungen anfangs in der gemeinsamen Sprache gegeben werden können", sagt der Leiter des Delivery-Depots. "An der "Sprachförderung" arbeiten wir im Anschluss gemeinsam. Durch den täglichen Umgang mit den Kunden und Empfängern erweitern sich die Sprachkenntnisse erst einmal von selbst. Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit, in Abendschulangeboten die deutsche Sprache intensiver zu lernen."

Die Ausbildungsphase für die neuen Kollegen versucht DHL-Delivery möglichst praktisch zu gestalten. Später in der Praxis hat keiner die Zeit, unterwegs bei jeder Unklarheit das Manual zu lesen. "Diverse Handouts in unterschiedlichen Sprachen betrachten wir eher als flankierendes Begleitwerk," erklärt Vondran.

Bei DHL Delivery in der Kaltenkirchener Straße arbeiten 29 Nationalitäten. Als zweite Betriebssprache gilt deshalb Englisch: Vondran ist es wichtig mit allen Beschäftigten kommunizieren zu können, so dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Wer sich wohlfühlt ist engagiert, geht gerne zur Arbeit und wird weniger krank. Zum Wohlfühlen gehört es für DHL-Delivery auch, die Neuen nicht zwei oder drei Tage, sondern zwei-, wenn erforderlich drei Wochen einzuarbeiten und ihnen vernünftige Konditionen zu bieten, mit denen sich der Wettbewerb nicht messen kann. Im Gegenzug werden Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit erwartet. "Das kann jeder mitbringen. An der Performance arbeiten wir gemeinsam", versichert Vondran bei der Unterweisung und ergänzt: "Lassen Sie sich nicht von den Paketmengen beeindrucken, und vergleichen Sie sich am Anfang nicht mit den alten Hasen. Daran arbeiten wir nach und nach und setzen Ihnen vom Start weg anspornende aber realisierbare Ziele."

Nach zwei Wochen erhalten die Neuen eine eigene Tour, die auch manchmal eine andere als die bisher bekannte sein kann - eine schwierige Phase, weiß Vondran. "In der Zeit möchte ich Sie nicht verlieren. Reden Sie darüber, kommen Sie zu mir und wir finden eine Lösung, ein kurzfristiges verlängertes Wochenende, ein freier Tag. Alle Kollegen waren in der Phase", ermutigt er.

Vertrag mit Aussicht

Gleich am Schnuppertag hat Cruz Botto entschieden: "Das mache ich!"  Von vielen hat er gehört, dass der Job anstrengend sei, "aber welcher Job ist das nicht?", fragt er. Zwei Tage später war für ihn Arbeitsbeginn bei DHL Delivery in der Kaltenkirchener Straße. Ihm gefallen die Arbeitszeiten und der Kontakt zu anderen Menschen. Dass er keine Schichten arbeiten muss, ist ihm schon wegen der Kinder wichtig.

Zuerst ist sein Arbeitsvertrag bis einschließlich Januar befristet, danach kann er, wenn es ihm gefällt und Dennis Vondran mit seinen Leistungen zufrieden ist, unbefristet bleiben. Mit Wachstumsraten zwischen sieben bis zehn Prozent ist DHL-Delivery ein sicherer Arbeitgeber, der engagierten Mitarbeitern gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Vor acht Jahren hat auch Dennis Vondran als Paketzusteller begonnen und war einer von ihnen. Seit drei Jahren leitet er das Depot in Altona.

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