Deutsche Post DHL Group bietet Chancen für Geflüchtete - auch in Neuwied

Die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt ist eine Grundvoraussetzung für gelungene Integration und gesellschaftliche Teilhabe. Dieser Erkenntnis folgend engagiert sich Deutsche Post DHL Group seit 2015 deutschlandweit mit Hilfs- und Integrationsprojekten aktiv in der Flüchtlingshilfe.

© Deutsche Post DHL Group | Postmitarbeiter bringen sich in großer Zahl bundesweit als Mentoren, Ausbilder, Trainer oder Lese- und Sprachpaten ein.

Unter anderem im Raum Neuwied, wo in den letzten beiden Jahren etwa 40 Geflüchtete bei der Deutschen Post Praktika absolviert oder eine feste Arbeit gefunden haben. Bundesweit beschäftigt der Konzern mehr als 1.700 Geflüchtete. Seit Ende 2015 haben bereits über 4.700 Geflüchtete einen Einblick in den Konzern erhalten. Der Einsatz der Geflüchteten erfolgt im Rahmen von Anstellungen, Ausbildungen und Praktika.

Einsatz im Paketzentrum und in der Zustellung

Die weitaus meisten, der im Raum Neuwied eingesetzten geflüchteten Menschen (etwa 80%) kommen aus Syrien, einige wenige aus Pakistan und Somalia sowie anderen Ländern. "Als Arbeitsplatz in der Region bieten sich vor allem unser Paketzentrum sowie die Zustellung an", erklärt der für Neuwied zuständige Post-Pressesprecher Heinz-Jürgen Thomeczek. "Als Sortierer oder Zusteller braucht man keine zig Zeugnisse und Nachweise, um bei uns seinen Lebensunterhalt verdienen zu können." Da Geflüchtete oft nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügten, erfolge der Einsatz vorzugsweise in Fuß- oder Fahrradbezirken, so Thomeczek weiter.

Infoblätter in der Landessprache & Mund zu Mund-Propaganda

Um Geflüchteten den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern, hat die Postniederlassung Koblenz eigens Informationsblätter in den jeweiligen Landessprachen erstellt. Darüber hinaus spielen persönliche Empfehlungen eine ganz wichtige Rolle. Etwa dann, wenn Landsleute bereits vor Ort in postalischen Betriebsstätten arbeiten und so den Einstieg für Neuankömmlinge erleichtern. "Am Anfang kann das helfen, auch um die Sprachbarriere zu überwinden", weiß Heinz-Jürgen Thomeczek. "Basissprachkenntnisse sind natürlich Voraussetzung in der Zustellung. Und lesen zu können, was auf dem Brief oder Paket draufsteht, muss natürlich auch sein."

Deshalb bereite das Unternehmen Geflüchtete mit vielfältigen Maßnahmen, unter anderem Bewerbungstrainings, Mentoring-Programmen, Praktikumsangeboten und Sprachkursen, auf das Berufsleben vor, erklärt Thomeczek.

"Um eine hohe Qualität unserer Angebote zu gewährleisten, arbeiten wir mit erfahren Partnern zusammen, darunter die Bundesagentur für Arbeit, Joblinge, Teach First Deutschland und die Stiftung Lesen, um nur einige zu nennen", so der Sprecher. Getragen werde die Initiative durch das freiwillige Engagement der Postmitarbeiter, die sich in großer Zahl bundesweit als Mentoren, Ausbilder, Trainer oder Lese- und Sprachpaten in die Initiative einbrächten.

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