Bis ins Detail durchdacht

Immer auf dem neusten Stand: Seit einem Jahr gibt es den modernen neuen Zustellstützpunkt in Itzehoe und nun wird er komplett auf die Zustellung mit dem elektrischen Zustellfahrzeug StreetScooter umgestellt.

© Deutsche Post DHL Group/ Marion Frahm | Das Leitungsteam im modernen ZSP in Itzehoe (v.l.): Michaela Liedtke, Qualitätsmanagerin, Fritz Krückmann, Betriebsleiter, und Stefan Kramski, Zeitwirtschaftler.

Auch fast ein Jahr nach dem Umzug in den neuen Zustellstützpunkt (ZSP) von Itzehoe in der Portland-Cement-Straße ist Stefan Kramski noch sichtlich von dem neuen Gebäude und den Möglichkeiten begeistert. "Wir haben uns im Vorwege viele Gedanken gemacht und es ist gut geworden", sagt er stolz.

Der Zeitwirtschaftler bei der Deutschen Post DHL Group war maßgeblich am Bau des ZSP beteiligt. Zum durchdachten Konzept für den neuen Zustellstützpunkt der Deutschen Post sind aus seinen Ideen viele hilfreiche Details entstanden. "Ich bin der Theoretiker", sagt er. "Bei der Umsetzung haben mich die guten Teamleiter und der aufgeschlossene Vermieter unterstützt."

© Deutsche Post DHL Group/ Marion Frahm | Die Tieframpen erleichtern die Entladung der Brief- und Paketsendungen aus den Zentren.

An jeder Ausfalltür befindet sich ein Schalter für die Lampen. Eine Zeitschaltuhr steuert die Beleuchtung auf dem Gelände. Um 4:30 geht die Außenbeleuchtung an. Dann beginnen die Innendienstkräfte. Um 7:30 Uhr, wenn die Zusteller anfangen, schaltet sich die Beleuchtung des sogenannten Catwalks, des überdachten Ladebereichs, ein. Unter dem Board für die Handscanner der Zusteller hat Kramski in Brusthöhe ein Brett anbringen lassen, damit die Drucker gleich darunter einen festen Platz in Büroschränken haben.

In weiser Vorausschau ließ der Vermieter gleich beim Neubau ein Erdkabel verlegen. So konnte die Deutschen Post, als klar war, dass der Stützpunkt mit den elektrischen Zustellfahrzeugen StreetScooter ausgestattet wird, die Verladetore der Zustellwagen problemlos mit Ladestationen ausrüsten.

Größter E-Standort im Norden

"In allen 35 Verbundbezirken fahren wir ab Mitte August mit dem großen StreetScooter Work L elektrisch", freut sich Fritz Krückmann, der von Heide aus unter anderem auch den Zustellstützpunkt Itzehoe leitet. Itzehoe ist damit derzeit der größte Standort in Schleswig Holstein, in dem die Zusteller ausschließlich mit Elektro-Fahrzeugen unterwegs sind. Auch der elektrisch angetriebene StreetScooter Work XL, konzipiert für die reine Paketzustellung, könnte in der Portland-Cement-Straße 10 sofort starten. An den Verladetoren der Paketzusteller sind die Ladestationen dafür bereits angebracht. Über die Cloud werden die Akkus optimiert gesteuert geladen.

Der ZSP Itzehoe ist fast bis Schenefeld im Norden, Hodorf im Westen, Grevenkop im Süden und Wittenbergen im Osten zuständig. Sechs Paketzustellfahrzeuge beliefern zusätzlich zu den Verbundbezirken die Straßen der sieben reinen Briefbezirke - sechs Fahrrad- und ein Fußbezirk - mit Paketen.

Nach nur vier Monaten Bauzeit wurde der neue ZSP am 30. September 2017 von der Deutschen Post bezogen. Am 2. Oktober, konnten die Postboten reibungslos vom neuen Standort starten.

Gebäude und Gelände sind nach den mordernsten Standards für Zustellstützpunkte konzipiert. "Ergonomisch, wirtschaftlich und für die Zukunft ausgerichtet", sagt Betriebsleiter Krückmann. Drei Tieframpen für Lkw erleichtern die Anlieferung der Brief- und Paketsendungen aus den Zentren. Im Gebäude werden sie auf einer Ebene transportiert. Im vorderen Abschnitt gehen die Pakete für die reinen Paketbezirke gleich zu den Verladetoren der jeweiligen Paketzustellfahrzeuge. Die Pakete für die Verbundbezirke (kombinierte Brief- und Paketzustellung) werden in der Halle sortiert und in Rollbehälter zu den StreetScootern der Zusteller geschoben. Ein Beladen unter freiem Himmel oder Schieben der Rollbehälter über den Hof wie im alten ZSP gibt es nicht mehr. Alle Fahrzeuge stehen überdacht am Gebäude. Die Verladetore für die Innenstadt sind an der Südseite, die für den Landbereich im Norden. Auch in der Kommissionierhalle sind die Sortierbereiche der Zusteller entsprechend angeordnet.

Neue Systeme auf dem Prüfstand

"Hier erproben wir auch neue Arbeitssysteme", erklärt Krückmann. "Wir erproben einen neuen Arbeitsplatz, bei dem statt im ZSP die Briefsendungen gleich in einem größeren Verbundfahrzeug sortiert werden. Die Anwendung wäre für größere Gewerbegebiete gedacht."

An drei Arbeitsplätzen werden die höhenverstellbaren Verteilschränke mit Drehleisten getestet. "Auf ihnen können unterschiedliche Bezirksschnitte abgebildet werden." Über einen Hebel lässt sich die Beschriftung der Gangfolge für verkehrsstarke und verkehrsarme Tage einstellen. Darüber hinaus ist der Sortierschrank elektrisch auf die Größe des Zustellers einstellbar. Nicht nur die Kollegin, die nun bei der Sortierung bequem auch an die oberen Fächer kommen kann, ist über den neuen Arbeitsplatz mehr als glücklich. "Wir fühlen uns hier wohl und sind glücklich, dass wir hier sind", sagt Kramski, der bei allen Entscheidungen mitsprechen konnte.

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