Gut, wenn sich einer kümmert

Trotz Mobilitätseinschränkungen wünschen sich viele ältere Menschen, so lange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben zu können. In Kooperation mit der Johanniter Unfall-Hilfe startet die Deutsche Post beginnend im Stadtteil Schwachhausen von Bremen POSTPERSÖNLICH. Der Kontakt-Service der Zusteller an der Haustür ist ein Teilprojekt der Bremer Initiative „Die Helbsthelfer – Bremer Verbund für Seniorendienste“.

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Die eigenen vier Wände, die gewohnten Nachbarn, der Kaufmann um die Ecke - all das ist für viele Seniorinnen und Senioren ein Stück Lebensqualität. Auch mit Mobilitätseinschränkungen möchten sie gerne zu Hause wohnen bleiben und sich selbst versorgen. Hausnotrufdienste erleichtern diesen Wunsch, denn sie geben Sicherheit, dass in einer Notsituation Hilfe unterwegs ist. Beginnend im Bremer Stadtteil Schwachhausen erweitert die Deutsche Post für Kunden der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. diesen Dienst nun um den Kontakt-Service POSTPERSÖNLICH.

Durch POSTPERSÖNLICH vergewissern sich die Zustellerinnen und Zusteller entweder an drei Tagen die Woche, montags, mittwochs und freitags, oder an allen sechs Werktagen mit einem Besuch persönlich wie es dem Menschen geht. Ist augenscheinlich alles in Ordnung, überreichen sie, wenn vorhanden, die Tagespost und setzen ihre Zustelltour fort. Ist Hilfe oder Unterstützung erforderlich, wird die Johanniter Unfall-Hilfe e.V. Bremen informiert. Die Einsatzfahrer der Johanniter haben Zutritt zur Wohnung, sind medizinisch geschult und können gegebenenfalls die notwendigen Maßnahmen ergreifen sowie Angehörige verständigen. An drei Tagen die Woche kostet der Kontakt-Service 9 Euro, an sechs Tagen 15 Euro, Voraussetzung ist ein zuvor geschlossener Vertrag mit der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Bremer Herbsthelfer unterstützen Senioren

POSTPERSÖNLICH ist eines von sechs Bremer Projekten für Seniorinnen und Senioren des Verbundes "Die Herbsthelfer - Bremer Verbund für Seniorendienste", die Mitte Februar 2018 starteten. Zum Verbund gehören neben der Bremer Verwaltung und der Deutschen Post die Stadtbibliothek, die vier Wohlfahrtsverbände Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiterwohlfahrt (AWO), Caritas und Der Paritätische, die AOK Bremen/Bremerhaven, die Sparkasse Bremen und die Johanniter Unfall-Hilfe.

Im Vorweg der Projekte hatte Professor Herbert Kubicek vom Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) in einer Machbarkeitsstudie untersucht, welche Zusatzangebote sich Seniorinnen und Senioren wünschen und wie sie umsetzbar sind.

Dank ihrer Mitarbeiter in der Briefzustellung verfügt die Deutsche Post über eine einmalige Präsenz vor Ort. Im Herbsthelfer-Projekt kommt ihr deshalb eine besondere Rolle zu. Im Auftrag der Dienstleistungszentren Walle, Huckelriede/Buntentor, Horn, Mitte und Blumenthal sprechen Briefzusteller im Rahmen des Lotsenprojektes seit Mitte April potenzielle Ehrenamtliche an. Im zweiten Teil der Kampagne informieren Zusteller ältere Menschen über das Beratungsangebot der Dienstleistungszentren. Darüber hinaus überreichen sie Beratungsgutscheine und unterstützen bei der Anforderung von Beratungsterminen.

Die Herbsthelfer-Projekte haben eine Laufzeit bis Mitte 2019. Ende dieses Jahres erfolgt eine Zwischenbilanz und es wird untersucht, wie sich die Angebote entwickeln.

Mehr Informationen zu den Herbsthelfer-Projekten finden Sie hier

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