Mit dem Fahrrad durch die Nacht

Wunderschöne Landschaft, Super-Stimmung und perfekte Organisation - am 25. Mai fällt der Startschuss zur fünften Mecklenburger Seen Runde. Und wie in jedem Jahr ist die Deutsche Post wieder als Goldsponsor mit aktiven Radlern und freiwilligen Helfern dabei. Die 300-Kilometer-Distanz ist Niederlassungsleiter BRIEF der Deutschen Post in Neubrandenburg Enrico Zachau selbst mitgefahren.

© Ronald Glienke, Deutsche Post | Müde, aber glücklich: Niederlassungsleiter BRIEF der Deutschen Post in Neubrandenburg Enrico Zachau nach der 300-Meter-Distanz auf der Mecklenburger Seen Runde

Dass irgendwann die Frage kommen würde, ob er aktiv an der Mecklenburger Seenrunde teilnehmen wolle, war Enrico Zachau klar. Er ist Niederlassungsleiter BRIEF der Deutschen Post in Neubrandenburg, aktiver Radrennen-Fahrer, die Deutsche Post Goldsponsor seit der ersten Stunde.

Seit 2014 der erste Startschuss zur Mecklenburger Seen Runde (MSR) fiel, engagieren sich jedes Jahr rund 70 Mitarbeiter der Niederlassung der Deutschen Post in Neubrandenburg als freiwillige Helfer. Sie übernehmen sämtliche Transporte auf der Veranstaltung, betreiben einen Verpflegungsstand in Penzlin, in dem sie bis spät in die Nacht in Vier-Stunden-Schichten Getränke sowie Verpflegung ausgeben und die Aktiven mit guter Laune und Begeisterung anfeuern. Mit dem Besenwagen sammeln sie während des Rennens erschöpfte oder verletzte Radler auf und fahren am Ende alle Stände ab, um aufzuräumen.

Der 52-jährige Niederlassungsleiter ist schon einige Rennen gefahren. Bis zum vergangenen Jahr lag seine weiteste Distanz bei 130 Kilometern. Eines stand für ihn bei einer Zusage zur 300-Kilometer-Distanz fest: "Ich will die Strecke vernünftig absolvieren und nicht mit dem Besenwagen ins Ziel fahren." Also begann er zu trainieren.

Kraft sparen und viel Trinken

Um 20 Uhr am Freitagabend im vergangenen Mai startete er zur 300-Kilometer-Runde. Drei Etappen werden den Radaktiven auf der Seenrunde angeboten: Die 300 Kilometer, die Enrico Zachau gefahren ist. 90 Kilometer am zweiten Veranstaltungstag für die Jedermann-Runde - in diesem Jahr ist diese am Samstag, den 26. Mai. An diesem Tag startet auch die Mini-MSR im Kulturpark für Kinder mit unterschiedlichen Distanzen je nach Alter.

Mit Zachau startete auch die Mannschaft des FC Deutsche Post, von denen viele bereits öfter die Strecke gefahren sind. Für den Niederlassungsleiter war es das erste Mal auf der Runde und das erste Mal nachts. "Es war schon ungewohnt mit der Lichtanlage zu fahren."

Schon vorher hatte er sich die Tipps der alten Hasen geben lassen: "Langsam fahren, jede Verpflegungsstation anfahren, etwas trinken und eine Kleinigkeit essen", hatten sie ihm geraten. Zachau nahm die Tipps dankend an und erhielt noch viele mehr bei seinen Stopps an den Stationen. Besonders dankbar war er für die Empfehlung, gegen die Kälte eine lange Hose und lange Jacke einzupacken. "Als ich beim Verpflegungsdepot Neustrelitz vorbei war, so gegen Null Uhr, wurde es sehr kalt und so blieb es auch die nächsten sieben Stunden." Dann kam die Sonne durch den Nebel und verzauberte die Landschaft. Bei gutem Wetter zeigte sich die Mecklenburger Seenlandschaft von ihrer schönsten Seite mit prächtigen Gutshöfen und alten Häusern, mit Wäldern, Wiesen, viel Wasser und Hügeln.

Mit 25 Kilometern Durchschnittsgeschwindigkeit pro Stunde absolvierte Zachau sein Pensum, schloss sich mal der einen mal der anderen Gruppe an, um mit seiner Kraft hauszuhalten. "Die letzten 100 Kilometer kannte ich vom Training und es ging erstaunlich gut." Voller netter Erlebnisse und wunderschöner Bilder kam er am nächsten Morgen um 10 Uhr zwar müde, aber glücklich wieder in Neubrandenburg an. "Alles war ok. Mir tat nichts weh und nach drei Tagen fing ich wieder mit dem normalen Training von 50 bis 60 Kilometern an."

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