Auszubildende an "Deutschlands postalischem Tor zur Welt"

"Von null auf hundert" oder "Vom beschaulichen Mittelhessen an Deutschlands Airport Nummer eins": so lässt sich die rasante Entwicklung von Yesim Emin beschreiben, die seit einem halben Jahr eine Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung beim Internationalen Postzentrum (IPZ) am Frankfurter Flughafen absolviert.

© Deutsche Post | Wohnt in Mittelhessen, arbeitet am Frankfurter Flughafen: Yesim Emin aus Lollar absolviert eine Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung im Internationalen Postzentrum der Deutschen Post.

Da sage mal noch einer, die jungen Leute von heute dächten nur an sich und wollten es möglichst einfach und bequem. Zumindest auf Yesim Emin trifft das nicht zu. Nach ihrem Realschulabschluss an der Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar, zog es die 20-jährige ins Rhein-Main-Gebiet nach Frankfurt. Genauer, an die internationale Logistikdrehscheibe schlechthin. Denn die Adresse ihres Ausbildungsplatzes lautet: Internationales Postzentrum (IPZ) am Frankfurter Flughafen.

Täglich drei Stunden hin und zurück

Der Postnovizin lebt mit ihrer Familie in Lollar und pendelt seit August 2017 täglich zu ihrem Ausbildungsplatz. Und sie will in Lollar bleiben, "weil es mir hier sehr gut gefällt und ich hier meine Familie und meine Freunde habe", sagt Yesim Emin. Dafür nimmt sie jeden Tag drei Stunden Bahnfahrt in Kauf. Entweder zur Julius-Leber-Berufsschule, wo sie den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolviert, oder zur Praxis ans IPZ. Das duale Ausbildungssystem mit dem Wechsel von Schule und Betrieb findet sie gut: "Zwei Monate Schule und danach zwei Monate Praxis, das passt prima. Dieser Rhythmus macht Sinn, denn dann kann man sich optimal auf das konzentrieren, was man gerade macht."

Bereits während eines Praktikums hat Yesim Emin gemerkt, dass ihr der Kontakt mit Menschen und die Kommunikation liegen. Beides Stärken, die sie jetzt auch in ihre Ausbildung im IPZ einbringen kann, denn mit etwa 1.500 Mitarbeitern ist das Unternehmen ein Großbetrieb und ein wichtiger Arbeitgeber am Flughafen. In ihrer bisherigen Ausbildungszeit hat Yesim Emin bereits einige Abteilungen und zahlreiche Mitarbeiter kennengelernt. "Dieses Haus mit seinen personellen und logistischen Netzwerken zu verstehen, ist am Anfang schon eine Herausforderung. Aber gerade das macht es spannend und abwechslungsreich. Kein Tag ist hier wie der andere. Das internationale Postgeschäft und der ganz besondere Flair des Flughafens lassen jedenfalls keine Langeweile aufkommen", freut sich Emin, die in ihrer Freizeit viel Sport macht und Reisen zu Ihren Hobbies zählt: "In Griechenland war ich schon überall. Mein nächstes Reiseziel ist Thailand. Da bin ich schon ganz gespannt auf die Kultur und die Küche dieses Landes".

Stichwort "IPZ": "Das Internationale Postzentrum ist gewissermaßen Deutschlands postalisches Tor zur Welt. Hier bearbeiten wir den Großteil der internationalen Briefpost und Luftpostpakete sowohl in eingehender als auch in abgehender Richtung. Spezialisiert haben wir uns auf die Bearbeitung von eCommerce-Sendungen", erklärt Niederlassungsleiter Martin Wolf. "Der Airport verfügt über eine exzellente verkehrsgeografische Lage und eine erstklassige Infrastruktur. Nirgendwo sonst kann man jeden Tag bis zu 190 Tonnen Post zu 266 Zielen weltweit fliegen. Von dieser Konzentration des internationalen Postgeschäftes in Frankfurt profitieren sowohl unsere Kunden als auch die Region", betont Martin Wolf.

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