Unsere Reaktion auf Covid-19

Stand: 2. April 2020

Wir sind dafür da, Menschen zu verbinden und ihr Leben zu verbessern. Dabei übernehmen wir Verantwortung für die Welt, in der wir leben.

In dieser globalen Gesundheitskrise spielen unsere Logistikdienstleistungen und unser weltweites Netzwerk eine entscheidende Rolle - sei es durch den Versand von medizinischer Notfallausrüstung und -material an Mitarbeiter des Gesundheitswesens, durch die Lieferung von wichtigen Produkten an Privatkunden oder durch die Suche nach Lösungen für Unternehmen, um deren Geschäftstätigkeit fortzusetzen.

Vor dem Hintergrund des weltweiten Covid-19-Ausbruchs wird die Geschäftstätigkeit des Konzerns Deutsche Post DHL Group kontinuierlich angepasst, um mögliche Auswirkungen abzumildern. Als global operierendes Unternehmen sind Epidemie- und Pandemie-Risikoszenarien ein integraler Bestandteil der kontinuierlichen Risikoplanung des Konzerns. Der Konzern verfolgt einen ganzheitlichen Managementprozess, der es unseren Geschäftsbereichen ermöglicht, mit Hilfe der so genannten Business Continuity Planning auch im Notfall den bestmöglichen Betrieb für unsere Kunden sicherzustellen.

Die Sicherheit unserer Mitarbeiter und Kunden steht dabei an erster Stelle. Deshalb überwacht die Task Force des Konzerns täglich die Situation, koordiniert mit internationalen Organisationen (WHO, CDC, ECDC und Robert Koch-Institut) und stellt allen Mitarbeitern und Unternehmensbereichen die notwendigen Informationen zur Verfügung.

Die Task Force des Konzerns

  • trifft sich täglich und hält die Unternehmensführung über die Entwicklung der Lage informiert
  • stellt sicher, dass unsere Organisationen in allen Ländern, in denen wir tätig sind, die Weisungen der jeweiligen Gesundheitsbehörden und internationalen Organisationen (je nachdem, welche strenger sind) einhalten
  • diskutiert und verabschiedet im Zuge der weiteren Entwicklung der Lage angemessene Präventivmaßnahmen.

Mitarbeiter

Das Wohlergehen unserer Mitarbeiter und Kunden ist unsere oberste Priorität. Wir befolgen alle offiziellen Empfehlungen, und unterstützen den Ruf nach Zusammenhalt und Solidarität, um die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Unser Konzern-Notfallplan bietet globale Richtlinien für unsere Aktivitäten in allen 220 Ländern:

  • Unser "Safety First"-Prinzip beschreibt die unten gezeigten spezifischen Handlungsempfehlungen.
  • Wir fördern flexible Arbeitsregelungen, die an unterschiedliche Rollen angepasst sind.
  • Wir haben ein internationales Verbot für Geschäftsreisen eingeführt.
  • Wir haben alle Veranstaltungen und Schulungen, die nicht geschäftskritisch sind, verschoben.

Darüber hinaus hat jede Geschäftseinheit zusätzliche Maßnahmen entwickelt und intern kommuniziert, die auf die besonderen Bedürfnisse der einzelnen Länder oder Geschäftsbereiche zugeschnitten sind.

Wir informieren unsere Mitarbeiter täglich über die internen Medien sowie durch das lokale Management. Wir veröffentlichen umgehend alle neuen Informationen zu Maßnahmen, um sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

Als global operierendes Unternehmen mit ca. 550.000 Mitarbeitern in über 220 Ländern und Territorien weltweit stellen wir sicher, dass unsere Länderorganisationen nach den Vorgaben der offiziellen Behörden arbeiten, sowohl der internationalen Organisationen als auch der lokalen Gesundheitsbehörden – je nachdem, welche die strengeren Regeln festlegen.

Auf Basis unseres „Safety First“-Prinzips informieren wir unsere Mitarbeiter unter anderem über diese Präventivmaßnahmen:

Abstand halten

  • Mindestens 1,5 Meter,  wenn möglich 2 Meter Abstand zu anderen Personen halten
  • Körperkontakt vermeiden (z.B. Händedruck, Umarmung)
  • Persönliche Meetings durch Telefonkonferenzen, Online-Meetings ersetzen

Hygienisches Verhalten

  • Häufiges, gründliches Händewaschen mit Wasser, Seife (>20s)
  • In Armbeuge husten oder niesen - Taschentücher umgehend entsorgen
  • Berührung von Augen, Nase und Mund vermeiden
  • Abstand halten zu Menschen, die husten oder niesen
  • Zu Hause bleiben, wenn man sich nicht gut fühlt - Anweisungen der Gesundheitsbehörden folgen
  •  Regelmäßige Reinigung von Oberfächen und Objekten, die häufig benutzt werden

Betrieb

Die Task Force des Konzerns koordiniert die Umsetzung unserer bestehenden (Notfall)-Pläne zur Aufrechterhaltung unseres Betriebs, die genau an die jeweilige Situation vor Ort angepasst und engmaschig überwacht werden, um sofort reagieren zu können.

Unsere Divisionen steuern ihren Betrieb so, dass ein möglichst reibungsloser Service für unsere Kunden gewährleistet ist. Unsere Divisionen aktivieren Notfallpläne – einschließlich Pandemie-Betriebspläne – und setzen geeignete Präventivmaßnahmen um.

Aktualisierungen zum betrieblichen Ablauf in bestimmten Regionen werden länderweise und von den jeweiligen Deutsche Post DHL-Geschäftseinheiten mitgeteilt.

Aktuelle Hinweise zu Auswirkungen auf die Zustellung von Briefen und Paketen erhalten Sie unter dhl.de/coronavirus sowie deutschepost.de/coronavirus.

Falls Sie weitere spezifische Informationen über den aktuellen Betriebsstatus in Ihrem Land oder für einen bestimmten Deutsche Post DHL-Geschäftsbereich benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenbetreuer.

Für weitere Informationen zu Covid-19 empfehlen wir Ihnen, die Seiten des Robert-Koch-Instituts zu besuchen. Darüber hinaus informieren die WHO und das CDC aktuell auf ihren Seiten (nur in englischer Sprache).

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 Jeden Tag und überall setzen wir uns dafür ein, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

  • Die Sicherheit und das Wohlergehen aller unserer Mitarbeiter stehen an erster Stelle. Wir setzen lokal Maßnahmen um, um unsere Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen. Hände und Scanner werden so oft wie nötig desinfiziert. Wenn lokale Gesundheitsbehörden oder das lokale Management von DHL den Einsatz von Mundschutz und/oder Handschuhen anordnen, werden diese ordnungsgemäß verwendet. Wir empfehlen außerdem Zustellern, die Fahrzeuge mit anderen Zustellern teilen, die mit den Händen berührten Schlüssel, Schlösser und Bedienelemente des Fahrzeugs auch zu desinfizieren.

  • Laut der WHO und dem Robert-Koch-Institut gibt es keine schlüssigen Belege dafür, dass eine Infektion mit einem Coronavirus über den Kontakt zu Gegenständen oder Paketen möglich ist. Das schließt auch Pakete aus Gebieten ein, aus denen Ansteckungsfälle gemeldet wurden. Zudem ermutigen wir unsere Mitarbeiter und Zusteller, sich regelmäßig und nach jedem Kundenkontakt die Hände zu desinfizieren.

  • Unsere Betriebsabläufe und Vorsichtsmaßnahmen basieren auf den Empfehlungen und Weisungen der lokalen Gesundheitsbehörden und internationalen Organisationen, je nachdem, welche strenger sind.

    In Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Robert-Koch-Institut empfehlen wir geeignete Hygienemaßnahmen, die richtige Hustenetikette und die Vermeidung sozialer Kontakte. Für Regionen und Betriebsstandorte mit bestätigten Covid-19 Fällen bzw. Verdachtsfällen stimmen wir unser Vorgehen mit den Gesundheitsämtern ab und folgen den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden.

  • Deutsche Post DHL Group besetzt freie Stellen weiterhin entsprechend des Bedarfs. Die Aufrechterhaltung von Lieferketten und die Zustellung von Briefen und Paketen sind in der derzeitigen Situation entscheidend, um die Versorgung mit Waren in Deutschland sicherzustellen. Hierfür leisten unsere Mitarbeiter mit ihrem unermüdlichen Einsatz tagtäglich einen enormen Beitrag. Grundlegend hat sich der Bewerbungsprozess bei Deutsche Post DHL Group nicht verändert.

    Wir führen derzeit vermehrt virtuelle Bewerbungsgespräche durch und haben damit sehr positive Erfahrungen gemacht. Wir passen die Einführung der neuen Kolleginnen und Kollegen je nach ihrem Jobprofil an die derzeitige Situation an.

Internationaler und nationaler Versand

Lagerhaltung und Kontraktlogistik

Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern